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Katharina Grebien: Mein Praktikum im Kinderhotel Galtenberg

Im Rahmen meiner Ausbildung muss ich ein 12 - wöchiges Pflichtpraktikum absolvieren. Bei der Suche nach einem geeigneten Betrieb hat mich ein Hotel ganz besonders angesprochen - das Kinderhotel Galtenberg!

Voller Erwartungen habe ich mich dort beworben und wurde nach einem Vorstellungsgespräch als Praktikantin angenommen.

Je näher mein erster Arbeitstag rückte, desto größer wurden meine Nervosität, meine Aufregung, aber auch meine Vorfreude. Als der Tag der Anreise gekommen war, konnte ich es kaum noch erwarten! Gute 4 Stunden Autofahrt trennten mich noch von meiner Heimatstadt Graz und meinem neuen Abenteuer im Alpbachtal. 

Im Hotel angekommen wurde mir zum ersten Mal so richtig bewusst, dass ich jetzt 3 Monate in einer neuen, für mich unbekannten Situation leben muss. Zugegeben – das machte mir anfangs ein bisschen Angst, aber als ich das Hotel betrat und sofort herzlich begrüßt wurde, war mir klar, dass ich mich hier sehr wohlfühlen werde und meine Bedenken lösten sich in Luft auf.

Nachdem ich mein Zimmer bezogen und mich schweren Herzens von meiner Mutter, die mich begleitet hat, verabschiedet habe, wurde ich von einer netten Mitarbeiterin kurz durch das Hotel geführt und einigen meiner Kollegen und Kolleginnen vorgestellt. Alle schienen freundlich, höflich und zuvorkommend zu sein. Mein erster Eindruck bestätigte sich in den nächsten Wochen jeden Tag!

Nach einer kurzen Einweisung, wann und wie ich am nächsten Tag zum Dienst erscheinen soll und einem Kennenlernen mit anderen neuen Praktikantinnen, ging dieser Tag für mich zu Ende und ich konnte es kaum erwarten, endlich ins Bett zu gehen.

Endlich war der erste Arbeitstag gekommen! Ich war so aufgeregt, dass ich schon viel zu früh aufgewacht bin. So hatte ich wenigstens mehr als genug Zeit, um mich anzuziehen und mental vorzubereiten. Gut gestärkt nach einem reichhaltigen Frühstück und voller Motivation ging es also zum Dienstantritt, wo ich meine Kolleginnen an der Rezeption kennen lernte. Mir wurden viele neue Sachen gezeigt, meine täglichen Aufgaben erklärt und sogar schon Arbeiten zugeteilt, die ich alleine erledigen durfte. Für den ersten Tag waren es ziemlich viele Eindrücke, weshalb ich nach meinem Dienst nur mehr erschöpft ins Bett fiel. Vor dem Einschlafen gingen mir noch tausend Gedanken durch den Kopf. Wird jeder Tag so anstrengend? Wie lange wird es wohl dauern, bis ich meine Arbeit ohne Hilfe machen kann? Was erwartet mich morgen? Halte ich das überhaupt drei Monate durch? Trotz der vielen Unklarheiten schlief ich mit einem guten Gefühl im Bauch ein.

Im laufe der nächsten Tage fiel mir die Arbeit immer leichter und machte von Tag zu Tag mehr Spaß, was nicht zuletzt der Geduld und guten, immer wieder wiederholten Erklärungen meiner Kolleginnen zu verdanken ist!

Mittlerweile habe ich mich in Inneralpbach gut eingelebt und genieße jeden Tag bei der Arbeit, wo ich täglich neues sehe und lerne, aber auch meine freien Tage, die ich großteils in der atemberaubend schönen Natur hier verbringe. Im Hotel fühle ich mich fast wie zu Hause, was die Distanz zu meiner Heimat, meiner Familie und meinen Freunden, die ich sehr vermisse, nicht so groß erscheinen lässt.

Ich bin gespannt, was hier noch auf mich zukommt, aber nach all dem, was ich bis jetzt erlebt habe, bin ich überzeugt davon, dass es nur gut sein kann!

Von
Katharina Grebien

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